Peru 2010: Land der Mythen und Schamanen
Welch passende Überschrift für unsere 14-tägige Reise an die andere Seite der Welt!
Schon immer hatten mich Reiseberichte über Peru magisch angezogen und gleichsam fasziniert. Es ist immer noch schwierig für mich diese Anziehung in Worten zu beschreiben. Wenn ich auf die letzten sechs Monate zurückblicke, passt am ehesten das Bild, dass mich Peru "gerufen" hat, und zwar mit einer Intensität, die nicht zu überhören war.
Wow! So viele schöne Orte hatte ich schon gesehen, aber noch nie hat mich ein Land sofort, vom ersten Augenblick an, so beeindruckt und bewegt, wie es Peru getan hat. Es war, als hätte man mich an Starkstrom angeschlossen. Als ich in Cusco den Boden betrat, ertappte ich mich bei dem Gedanken hinknien zu wollen, um den Boden zu küssen. Trotz aller Glücksmomente ließ ich das aber sein…
"Peru berührt Dich tief mit seiner magischen Ausstrahlung und seiner überall anwesenden Spiritualität und ruft Dich nach Hause, zu einem Ort, der wahrhaftig ist". (Jeanette Mantel, Senior-Lehrer der "Four-Winds-Societey")
Die "Via Illuminata", (die "Strasse der Erleuchtung") ist das Herzstück einer jeden Peru-Reise, zumindest für die Menschen, die auf der Suche nach spirituellen Erfahrungen sind. Meist ist es die Suche nach sich Selbst, nach den verlorengegangenen Glücksmomenten, oder auch die Suche nach Inspiration für den weiteren Lebensweg. Für mich persönlich war diese Reise in erster Linie eine Suche nach Inspiration. Vor allem, als ich im Vormonat, während einer schamanischen Zeremonie, alle meine weltlichen "Rollen" abgelegt hatte. Ich war also wirklich auf der Suche nach dem wahren "Etwas", das bleibt, wenn Du "nichts mehr bist"!
Wir haben 12 alte Inka-Stätten besucht, die für mich nach wie vor eine heilige, und vor allem spürbare Energie ausstrahlen. Auf über 3000 m Höhe auf Mutter Erde zu sitzen und hier an einer heiligen Zeremonie teilzunehmen,… das waren sehr bewegende Erfahrungen, für alle Teilnehmer unter uns.
Jeden einzelnen in dieser Gruppe hat diese Reise tief berührt und verändert. Mir persönlich hat sie meinen Platz in dieser Welt gezeigt, meine wahren Werte, die ich leben möchte. Noch immer, also 4 Wochen nach der Reise, brauche ich nur 3 bis 4 Stunden Schlaf. Die neue Energie, die Inspiration für meinen weiteren Weg, alles ist klar und deutlich erkennbar.
Wir Schamanen unterscheiden zwei Arten von Menschen: die einen, welche die Realität erträumen und die anderen, die geträumt werden. Ich hatte für mich schon länger beschlossen zu der Gruppe zu gehören, die die eigene Welt in die Wirklichkeit erträumen. Diese Reise hat mir das Träumen eröffnet.
Danke Peru für diese wunderbaren Einsichten, für das weitere Öffnen meines Herzens. Wir sehen uns wieder 2011. Don Francisco, unser Schamane, sagte zum Abschied: "Ladet Eure Mitmenschen ein hierher zu kommen. Lasst Sie Teilhaben am Erwachen. Die Welt steht vor einem großen Wandel".
Wie gerne ich diesem Ruf folge: zusammen mit Jeanette Mantel organisieren wir eine deutschsprachige Reise nach Peru, in das heilige Tal der Inkas, in das Land der Mythen und Schamanen. Ruft Dich Peru auch?
Peru 2011: Magisches Peru
Unsere diesjährige Peru-Reise war besonders außergewöhnlich. Zusammen mit Jeanette hatte ich diesmal Dona Maria gebeten uns zum heiligen Tal zu begleiten. Dona Maria, mit ihren 85 Jahren, ist eine der ganz wenigen, noch lebenden Alto-Mesajok Schamaninnen. Sie ist direkt mit den heiligen Bergen Perus verbunden und zieht ihre Kraft und Weisheit aus dieser großartigen Quelle. Ein Blick in ihre Augen und man sieht in eine andere Welt…
Unsere 12-köpfige Gruppe hatte gleich zu Beginn der Reise Tarotkarten gezogen, um für jeden einzelnen mehr über den „wahren Grund“ der Reise nach Peru zu erfahren. Hier wurde sehr schnell deutlich, dass alle bereit waren für ein tiefes, spirituelles Treffen mit Peru, mit Pachamama und letztendlich, mit sich selbst. Dies war auch der Grund unserer Einladung. Und „sich selbst zu treffen“, war durchaus herausfordernd für den einen, oder die andere.
Die Trips zu den alten Kraftplätzen der Inkas (Huakas) waren für alle Anwesenden ein einmaliges Erlebnis und eine lebensverändernde Erfahrung. Jeanette und ich hatten unserer Reise den Titel „Magisches Peru“ gegeben und der Titel hielt wirklich alles was er versprach.
Die Einweihungen Dona Maria´s an den heiligen Plätzen wurden von uns als tief greifend und verändernd wahrgenommen. Ich persönlich hatte zusätzlich eine Heilsitzung mit ihr „gebucht“ und konnte ihre immense Energie und Kraft am eigenen Körper erfahren. Zuhause angekommen merkte ich jeden Tag ein Stück mehr, was sich seit dieser Sitzung unbewusst verändert hat. Nicht immer ist das „Ergebnis“ einer Sitzung gleich so präsent, manches Mal kommt es Stück für Stück zu Tage…
Dona Maria hat zum Schluss unserer Reise mehrfach wiederholt, und das möchte ich hier mit Ihnen teilen, dass auf all unseren Wegen die Freude immer mit dabei sein soll, bei allem was wir im Leben tun. Und dass jetzt die Zeit mehr als reif ist, seine eigene Heilarbeit voranzubringen. Wie wahr…
Mit Freude schaue ich auf nächstes Jahr, um wieder in das magische, und von mir so geliebte Peru zu fahren. Wer weiß, wie lange das noch so frei möglich ist… Einen neuen Termin für nächstes Jahr mit Dona Maria auszumachen gestaltet sich schwierig, da sie wirklich im Moment lebt. Und alles, was mehr als eins bis zwei Monate im Voraus ist, hat für sie einfach noch viel Zeit …
Mexico 2011: Zurück zu den Mayas
Meine erste Reise nach Mexico überhaupt, und es war grandios. Was für eine Pracht, Macht und Kraft die alten Maya-Tempel nach wie vor ausstrahlen. So etwas hatte ich noch nicht erlebt. Für mich war das Erlebnis auf diesen Plätzen, wie an Starkstrom angeschlossen zu sein.
Yucatan ist unglaublich abwechslungsreich: weiße Strände, Maya-Pyramiden und Zenoten (Höhlen, die von dem Meteoriteneinschlag vor 60 Mio. Jahren herrühren), die einen glauben lassen, man sei in einer anderen Welt. Ich komme heute noch ins Schwärmen, wenn ich an diese Expedition denke.
Mir persönlich hat sie tiefe Erfahrungen geschenkt. Vor allem Chichén-Itzá, die große Maya-Pyramide hat in mir „etwas“ geweckt, was ich als alte Erinnerung an meine Kraft beschreiben würde. Noch heute nehme ich auf meinen schamanischen Reisen „Kontakt“ mit dieser Energie auf.
Unsere Gruppe konnte einige Aufseher „überreden“, uns in den abgeschirmten Teil der riesigen Anlage von Chichén-Itzá zu lassen. Dort haben wir in Ruhe eine Einweihungszeremonie zelebriert. Eine Einweihung hat immer etwas Besonderes, aber diese hier, im Kraftzentrum der Pyramidenanlage, war unbeschreiblich magisch.
In meiner Wahrnehmung haben sich die alten „Kraftplätze“, allen voran die Pyramiden, geöffnet, um ihre Geheimnisse und Weisheiten denjenigen preiszugeben, die dafür offen sind.
Wir hatten Menschen in der Gruppe, die von sich behaupteten, nichts zu spüren. Als sie sich dann auf einen Stein auf dem Gipfel der Pyramide von Koba setzten, waren auch sie vollkommen aufgelöst, so viel Energie zu spüren. Von einem einheimischen Führer erfuhren wir später, dass dieser Stein den alten Priestern als Kraftplatz diente.
Mexico hat mich total begeistert und ist, neben den Sehenswürdigkeiten ein toller Ort, um ein paar freie Tage am Strand zu verbringen. Mit großer Freude denke ich an den Beginn 2012, wo ich wieder dort sein werde. Lassen Sie sich „informieren“ von den Eindrücken auf den Fotos und schauen Sie, ob auch sie „gerufen“ werden.
