Der Lebensweg des Menschen

Als ein wunderbares Symbol für den Lebensweg des Menschen gilt seit jeher das Labyrinth!

Die Geburt symbolisiert den ersten Schritt in den Irrgarten des Lebens, bei dem das Ziel von vornherein bekannt ist. Es ist die Mitte. Auf dem Weg zur (eigenen) Mitte müssen viele Wege und Sackgassen durchschritten, viele Wendungen genommen werden. Und egal wie viele Wege der Mensch durchquert, alle Wege führen letztendlich in die (eigene) Mitte.

Es gibt eine tiefe Sehnsucht in jedem Menschen, die ihn sein ganzes Leben vorantreibt. Es ist die Suche nach Glückseligkeit. Alles, was den Menschen in seinem Leben bewegt, ist letztendlich darauf abgezielt. Er versucht dieses Glück zuerst im Anhäufen materieller Güter zu erlangen, im Erreichen selbstgesteckter Ziele, oder in der Vergrößerung seines Ansehens. Zusammenfassend kann man diese Vorgehensweise als die äußere Suche nach dem Glück beschreiben. Die Erfahrung, die der Mensch hier macht ist, dass dieses Glück immer nur von geringer Dauer ist. Nach kurzer Zeit meldet sich die Sehnsucht wieder. Also beginnt das Anhäufen, Vergrößern und Stecken neuer Ziele von vorne, nach dem Motto: immer mehr von immer demselben.

Irgendwann, auf seinem Lebensweg, gewinnt der Mensch die Erkenntnis, dass diese Sehnsucht so nicht gestillt werden kann. Das ist der Beginn der wunderbaren Reise nach Innen, zu seiner Mitte, zu seinem wahren Selbst, zu seiner Erfüllung. Es ist die Reise der eigenen Heilung.